Direkt auf dem Platz
Fernsehturm Berlin
368 Meter, höchstes Bauwerk Deutschlands, seit 1969 das Wahrzeichen der Stadt. Die Aussichtsplattform liegt auf 203 Metern, das drehende Restaurant „Sphere" auf 207. Bei klarem Wetter reicht der Blick bis zu 42 Kilometer. Tickets sollte man unbedingt vorab online buchen – die Kassenschlange am Fuß des Turms ist berüchtigt.
Weltzeituhr
Seit 1969 der Treffpunkt der Berliner. Ein rotierender Aluminium-Zylinder zeigt die Uhrzeit in 148 Städten weltweit. Kostet nichts, sieht man auf jedem Foto aus Berlin.
Brunnen der Völkerfreundschaft
1970 eröffnet, 6,20 Meter hoch, farbige Glasmosaike – ein DDR-Original, das an heißen Tagen als Fußbad genutzt wird.
Berolinahaus und Alexanderhaus
Die beiden einzigen erhaltenen Vorkriegsbauten am Platz. Von Peter Behrens 1932 entworfen, denkmalgeschützt.
In fünf Minuten Fußweg
Marienkirche
Eine der ältesten Kirchen Berlins, erstmals 1292 erwähnt. Sehenswert ist der spätgotische „Totentanz"-Fresko im Turm. Eintritt frei.
Neptunbrunnen
Zwischen Marienkirche und Rotem Rathaus, 1891 aufgestellt, monumental. Beliebtes Fotomotiv.
Rotes Rathaus
Sitz des Regierenden Bürgermeisters von Berlin, roter Backstein, italienische Renaissance – fertiggestellt 1869.
Nikolaiviertel
Rekonstruiertes Altstadtviertel rund um die Nikolaikirche, die älteste Kirche Berlins. Nicht historisch echt (in der DDR 1987 nachgebaut), aber gemütlich und mit ordentlichen Restaurants.
Was sich lohnt – und was nicht
Wer nur einen Tag hat, sollte den Fernsehturm ansteuern (mit Ticket vorab), einen kurzen Fotostopp an der Weltzeituhr einlegen und dann Richtung Nikolaiviertel oder Museumsinsel weiterlaufen. Der Alex selbst ist in einer halben Stunde erledigt – seine Nachbarschaft dagegen lohnt Stunden.
Unterschätzt: die Marienkirche. Überbewertet: das Alexa-Einkaufszentrum (ein normales Shoppingcenter, wie es hundertfach in Deutschland steht).